Freitag, 05 Mai 2006 16:17

1. Veguerosurlaub 5.5.-8.5.2006

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Jans Bericht:

Bericht zum Cluburlaub 2006 in Het Meerdal (Holland/Horst)

So Jungenz, leider ist der Urlaub ja jetzt vorbei, aber die Erinnerungen bleiben sowie die Vorfreude für den nächsten Cluburlaub.

Am Freitag ging es um 12 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, in die Metro, wo die Vorräte für das kommende Wochenende besorgt werden sollten. Leider hatte die Metro ihr Versprechen nicht eingehalten und reichlich 0,5 Liter Dosen für uns besorgt (scheiß neues Dosenpfand), so wurden wir dazu genötigt, lediglich 5 Liter Dosen zu kaufen (20Stk.). Man hat es nicht leicht, aber leicht hat es Einen, sage ich dazu. Dann wurde noch „etwas“ Fleisch (insgesamt 17 Kg) zuzüglich 9 Kg Rinderfilet, die unser Vorstand Christian, schon besorgt hatte, in den Wagen geworfen. Anschießend kam die große Überraschung, alles passte in Marios Wagen, ein echtes Raumwunder der „Ferrari“.
Nachdem wir auch den Flo noch eingesammelt hatten, jeder ein Glas Champus (@Lars: die Rechnung für die Beule auf dem Wagendach kommt noch ;) )geleert hatten, ein Geburtstagsliedchen geträllert hatten und alle, außer den Fahrern, die Eine oder Andere kleine Dose von Flos Bierreserve in den Händen hielt könnte es endlich losgehen.
Nach gerade mal einer Stunde und einem Zwischenstopp bei Meces, hatten wir unser Ziel und unsere Unterkunft für das nächste Wochenende erreicht, die Wagen ausgeladen, die Zimmer besetzt, die Badewanne mit Eiswasser und Bierfässern befüllt. Endlich konnte es mit der schönen Zeit losgehen. Also wurden die ersten Dosen angestochen. Die, die es vergessen hatten ihre eigenen Biergläser mitzubringen, mussten sich mit den vorrätigen 0,15 Liter Gläsern zufrieden geben, oder aber die Blumenvase umfunktionieren was sich als bessere Alternative herausstellte. Zeitgleich wurde der Grill aufgebaut (natürlich ohne Anleitung) und sogleich, mit reichlich Fleisch, eingeweiht und unser zweites Vorstandsmitglied traf mit den nötigen und vergessenen Utensilien ein. Dann gab es noch eine kleine Bescherung für unser Geburtstagskind Flo, welches sich jedoch sofort in Rauch auflösen sollte. So gestärkt ging es, nach der Medizinisch vorgeschriebenen Wartezeit, ab in den See. Nachdem auch Maurice das kühle Nass erkunden durfte, wenn auch nicht ganz freiwillig und Lars uns freiwillig die Krabbe gezeigt hatte, ging es wieder zurück zum Bier und Fleisch. Am Abend dann wurde von uns das Nachtleben inspiziert und für nicht Partytauglich befunden. So nahm der erste Tag nach ein paar Smirnoffs, sein Ende mit einem „Gutenachtbier“.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ bzw. „der Erste bekommt das erste Bier“ so sollte man es besser sagen, war wohl das Motto des Morgens. Ich weiß es stand noch eine 8 vor dem Doppelpunkt als es sich Ersten zum Sonnenbaden auf die Terrasse bequem machten und sogleich das erste Fass angestochen, und mit ordentlich „Knastkaffe“ und Nutellastulle verzehrt wurde.
Um dem in ferne liegenden Biernotstand vorzubeugen, sowie Wegzehrung zu haben, wurde schnell beschlossen, einen kleine Ausflug nach Venlo zu machen. Dieser gestaltete sich jedoch komplizierter als erwartet, da der Verkehr nicht wirklich fließend war. Nachdem jedoch ein akzeptabler Parkplatz gefunden war und ich endlich begriffen hatte, dass mit einem 2 € Stück an der Parkuhr kein Bierfass zu gewinnen war, ließen wir das Auto einfach zurück um unsere Mission zu erfüllen.
„Memo an mich: die leichten Teile nächstes Mal zuerst holen, dann das Bier“. Aber es geht auch andersrum. Endlich wieder, an frischer Lüft, angekommen, erwartete uns schon ein heißer Grill und eine kalte Margarita, welche meinen Ansatz von Kater im „0,nix“ zu Nichte gemacht hat. Zum Nachtisch gab es dann die neue offizielle Clubzigarre, eine „Jeraboam“, eine wirklich dicke Zigarre. Dazu wurden die ein oder andere Bierbong sowie das ein oder andere Steak serviert. Nachdem Marios „Aschenturmrauchen“ ein jähes Ende, bei ca. 7 cm, durch einen heranfliegenden Football genommen hatte wurde wieder auf „normale“ Spiele wie Botcha und ähnliches zurückgegriffen. Bier um Bier kamen wir dem Abend und dem Vollrausch, Schritt um Schritt näher. Zudem gab es endlich das „gute“ Filet (@Lars du kannst ganzschön nerven ;)).
Da die Dusche, aufgrund der Biervorräte, leider nicht zu gebrauchen war, die körperliche Pflege jedoch nicht vernachlässigt werden durfte, beschlossen wir, das örtliche und im Preis(für 6 Personen) dazu gehörendem Schwimmbad aufzusuchen. Nach einigen Schlägereien und versehentlichen Karambolagen auf diversen Rutschen wurde noch kurz im Whirlpool relaxt, dann geduscht und wieder ging es zurück an Grill und Bierglas, wo uns Mario offenbarte, dass er, wenn er in einen Spiegel schauen würde, keine roten Haare sehen würde.
Gegen Abend, als der Kampf mit den Mücken verloren gegeben wurde, bekriegten wir uns in Form von „Risiko“ selber. Nach dem Glorreichen Sieg von Flo wurde die Friedenspfeife in Gestallt der Shisha angeworfen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt muss auch die Diskussion aufgekommen sein, ob unser Mario es schaffen würde durch die Anreiche der Küche zu klettern, was er uns sogleich beweisen musste und dabei es geschafft hat den Gasherd zu aktivieren und sich damit das Bein zu versengen. Aber er hat es geschafft, bestimmt aber nur, da er den ganzen Tag über lediglich ein halbes Bier getrunken hat.
So nahm der auch der zweite Tag gegen 2 Uhr ein lustiges Ende welches unser Maurice jedoch leider verschlafen hat.

Wie schon der zweite Tag begann der dritte Tag mit reichlich nahrhaftem, in Form von Fleisch, Nutella Kaffee und jede BIER!!!
Hier möchte ich erwähnen, dass keinerlei Katerstimmung zu vernehmen war!!!!
Leider musste uns ein Teil unseres Vorstandes Zeitig verlassen, was ich gut verstehen kann, den nüchtern hätte auch ich diesen Tag nicht überlebt, bzw. nicht überleben wollen.
Der verbliebende Vorstand kam zu der guten und vom ganzen Club akzeptierten Idee:
„Wer eine Bierbong trinkt darf den nächsten bestimmen, welcher es ihm gleich zu tun hat.“
Eine einfache, wie auch lustige und tagesfüllende Idee. So wurde an diesem, wunderschönen sonnigen, Sonntag die Bierbong zu einer Waffe mit voraussehbaren Folgen. Es konnte eigentlich nicht anders kommen als so, dass sich zwei Leute nacheinander immer wieder aufs neue nominieren. Der Leittragende hieraus, im „Kampf“ gegen Lars und Michi, war eindeutig Mario, für den sich jegliche Verbrüderungsversuche als Fehllaufend herausstellten.
Nach einer Bierdusche durch kollektivem Dosenstechen, was aufgrund der Temperaturen von über 30 °C äußerst erfrischend war, wurde weiter gegrillt, getrunken und geraucht und natürlich auch Sport getrieben. Es gibt aber wichtige Sachen in dieser Kombination zu beachten. Zum einen sollte man nie versuchen einen Distanzschuss über den Bungalow machen, während die Nachbarn am Mittagstisch im Garten sitzen. Auch das Teckeln eines Baumes kann, unter Umstanden zu Schmerzen und blutigen Lippen führen.
In diesem Zustand versuchte unser Mario es erneut mit der Durchreiche, jetzt jedoch, wie ich glaube, lediglich aus Verwirrung, den Ausgang aus der Küche nicht gefunden zu haben.
Das müsste der rechte Zeitpunkt gewesen sein erneut ins Schwimmbad aufzubrechen. Der eine Teil von uns vor Feierabend machenden Schwimmmeistern stand, während der andere Teil sich im Foyer verlaufen hatte und den Eingang zum Schwimmbad suchte. Also wieder zurück, manche per Fuß andere per Gokart, zu Bier und Fleisch. Welches uns jedoch beides im laufe dieses Abends ausgehen sollte.
Und so nahm auch der dritte, und in meinen Augen, beste Tag ein Ende.

Am letzten Morgen wurden wir um Punkt 6:30 Uhr von einem, „Shakira: Hip´s don´t lie“ singenden und tanzendem Team bestehend aus Maurice und Flo geweckt. So konnte mit guter Laune die große Reinigungsaktion des Bungalows losgehen. Flo und ich haben den Abwasch in der Badewanne erledigt, der Rest hat gesaugt, Möbel wieder hergestellt, den Tisch von einer 4 Tage alten Dreckschicht befreit, und alle Klamotten zusammen gepackt. All das ohne Alkohol!!! Eine Glanzleistung ohne Gleichem!!!
Nach der Arbeit,... so gingen ein Teil von uns nochmals das Badeareal aufsuchen, während der Rest sich mit Football und Klingeltonbattle die Zeit vertrieb.

So ging er zuende, der Vegueros Urlaub 2006. Zusammen fassend kann man wohl nur sagen:

Wir hatten traumhaftes Wetter, jede Menge Spaß, leckeres Essen und Trinken, keinen Stress,

!!!einfach eine geile Zeit!!!

Sollte jemand das anders sehen, dann sage ich nur: “Stein, Stein, Feder, Stein, Stein. Puste mal.“ ;)

Ich weiß nicht ob es euch genau so ging, aber mir taten noch gut eine Woche lang alle Muskeln und Knochen Weh, aber ich weiß, für euch hört sich das so an: *Heuuuuuuuul*


Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wo das Motto ist 1 Woche All´inke!!!

Gelesen 977 mal
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten